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Flüchten und ankommen

Unserer kreativen Sozialarbeiterin Claudia Blauth liegen besonders Kinder am Herzen, die oft eine traumatische und gefährliche Flucht hinter sich haben.
Deshalb organisierte sie gemeinsam mit der pädagogischen Mitarbeiterin aus Varrel, Jirina Schmid, ein Wohlfühlangebot für Flüchtlinge.
Sie sammelten Spenden und bekamen von der Gleichstellungsbeauftragten einen Raum zur Verfügung gestellt.

Besonders geeignet ist er für Traumatisierte, die viel Schreckliches durchgemacht haben, um wieder in ein normales, friedliches Leben hineinzukommen.

Wir besuchten am 18. September das erste Treffen des schon zum dritten Mal stattfindenden Angebots und es war wieder voll belegt.
Wir fanden dort glückliche Kinder, aber auch Eltern, die sich über die kreativen Aktivitäten, Spiele, Bewegungen usw freuten.
Es war eine sehr harmonische und entspannte Atmosphäre.

Ein Vater, dessen 5 jähriger Sohn im Krieg und auf der Flucht aufgewachsen ist sagte: „Ich habe meinen Sohn seit langem nicht mehr so fröhlich gesehen. Nach langer Zeit hatte er mal wieder Kinder um sich mit denen er spielen konnte. Dafür danke ich den Deutschen, die sehr hilfsbereit sind und hoffe, dass ich ihnen eines Tages das alles zurückgeben kann.“

Wir vom Flüchtlingsnetz-Stuhr bedanken uns herzlich bei unserer liebevollen Sozialarbeiterin Claudia Blauth und Jirina Schmid, die dieses Angebot auf die Beine gestellt und somit einen großen Beitrag zum Wohlgefühl der Flüchtlinge in Stuhr geleistet haben.
Auch einen großen Dank an alle Spender, die sich an diesem Projekt beteiligt haben.

--Hussein Moubarak--

Am 11.09. zeigte die Jugend von Stuhr, dass ihr Herz für junge Flüchtlinge schlägt. 
Die erst 15 Jahre alte Joelle und der ein Jahr ältere Joshua, schrieben uns eine E-Mail in der sie mitteilten, dass sie zwei Fahrräder spenden möchten.

Wir vereinbarten ein Treffen mit 2 jungen Mädchen, die keine Fahrräder hatten und sich sehr darüber freuten, dass es Menschen gab, die das gerne ändern wollten. 
Wir fuhren gemeinsam zu Joshua und Joelle, die auch interkulturell aktiv sind und sich vor allem um Flüchtlingskinder kümmern.

 

Auf meine Nachfrage, wieso sie Flüchtlingen gerne helfen wollten, antwortete Joelle, dass sie wisse, dass diese Menschen sehr viel Schreckliches durchgemacht haben und sie es schön finde, wenn man ihnen eine kleine Freunde bereiten könne.
 

Wir vom Flüchtlingsnetz-Stuhr finden es großartig, dass es so vorbildliche und empathische Jugendliche wie Joelle und Joshua in unserer Gemeinde gibt und bedanken uns herzlich für ihr Engagement.

--Hussein Moubarak